Sonnenanbeter und trotzdem gesunde Haut - Darauf sollten Sie achten

Der Sommer hat nun auch kalendarisch offiziell begonnen und die Sommerferien stehen schon fast vor der Tür. Zeit, mit Freunden, Familie oder auch einem guten Buch die Sonnenstrahlen zu genießen! Damit Sie dies aber auch möglichst ohne bleibende oder schmerzhafte Schäden tun können, haben wir ein paar Infos und Tipps für Sie zusammengestellt.

Grundsätzliches zur Sonnenstrahlung

Die Strahlen der Sonne bestehen aus mehreren Bestandteilen zu denen unter anderem sichtbares Licht, Infrarot- Strahlen (deren negative Auswirkung auf die Haut bisher noch nicht bewiesen wurde), sowie die ultraviolette Strahlung (UV-Strahlung) zählen. UV-Strahlung besteht wiederum aus mehreren Komponenten: der UV- C Strahlung, die jedoch vom Ozon der Atmosphäre fast vollständig gefiltert wird, langwelliger UV-A- Strahlung, und kurzwelliger, energiereicher UV- B- Strahlung. Letztere beiden können zum Leidwesen aller Sonnenanbeter sowohl kurzfristige als auch langfristige Schäden in unserem Körper verursachen.

Reaktionen der Haut auf die Sonne- Das sind die Folgen

Mit einer durchschnittlichen Fläche von 1,5 bis 2 Quadratmetern ist die Haut das größte Sinnesorgan des menschlichen Körpers. Neben einigen anderen Funktionen ist ihre Leistung als Schutzhülle des Körpers mit die wichtigste.

Zum Schutz vor UV- Strahlen hat die Haut zwei Systeme entwickelt, die bei Kontakt mit UV-A- und UV-B- Strahlung aktiviert werden. Auf die Haut treffende UV-B Strahlung initiiert eine vermehrte Zellteilung der obersten Hautschicht (auch Hornschicht oder Epidermis), wodurch diese verdickt und eine sogenannte Lichtschwiele bildet. Je dicker diese Schicht ist, desto mehr Schutz bietet sie, jedoch tritt der Effekt erst nach etwa zwei Wochen vermehrter UV- Strahlungsaussetzung ein und bildet auch dann nur einen sehr geringen Schutz.

UV-A- und -B- Strahlung bewirken außerdem die Bildung von Melanin, einem dunklen Farbstoff in der Hautzelle. Dieser legt sich über die Zellkerne um diese vor der Einstrahlung zu schützen. Je nach Hauttyp (siehe Hauttypen- Einteilung) ist dieser "Bräunungs-" Effekt stärker oder weniger stark ausgeprägt.

Beide Systeme sind jedoch bei sehr schneller, sehr intensiver UV-Strahlungsaussetzung keine ausreichenden Schutzmechanismen, so dass es trotzdem zu Schäden der Haut kommen kann. Kurzfristige Schäden wie Sonnenbrände, die durch UV- B- Strahlen entstehen, gilt es unbedingt zu vermeiden, da sich diese über die Jahre auf unserem körpereigenem "Sonnenkonto" ansammeln und die Reparatursysteme der Zellen überlasten.

Ein Sonnenbrand ist eine akute Verbrennung der oberen Hautschicht, deren Folge Entzündungen in den tieferen Hautschichten sind. Dabei können Rötungen, Schwellungen, Juckreiz und Schmerzen auftreten. In besonders starken Fällen kann es sogar zur Bildung flüssigkeitseinlagernder Blasen kommen, die auf keinen Fall geöffnet werden sollten. Das Schälen der Haut zeigt hingegen den schon fortgeschrittenen Heilungsprozess. Sollte doch einmal ein Sonnenbrand entstanden sein gilt es, die Haut wie allgemein nach der Sonnenaussetzung ohnehin, möglichst intensiv zu pflegen, um die Schäden möglichst schnell zu heilen. Hierbei kann auf verschiedene Après- Sun Produkte zurückgegriffen werden, deren Inhaltsstoffe Aloe Vera- und Hamamelis- (Zaubernuss) Extrakte sind, die hautberuhigende und entzündungshemmende Wirkungen haben. Kühlende Wirkstoffe sowie kühle, feuchte Tücher können ebenfalls zu einem besseren Wohlbefinden und akuter Schmerzlinderung beitragen.

Langfristig und durchaus ernsthafte Schäden können durch die hemmende Wirkung der UV- A-Strahlen auf das Immunsystem entstehen. Durch die Einschränkung des Abwehrsystems können fehlerhafte, mutierte Zellen sich vermehren, ohne von weißen Blutkörperchen bekämpft zu werden. Die Folge kann weißer oder schwarzer Hautkrebs sein, an dem jedes Jahr ca. 224 000 Menschen neu erkranken.

Auch ästhetisch hat zu viel UV-Strahlung Auswirkungen auf unsere Haut. Schätzungsweise 80% der sichtbaren Hautalterung (Fältchen, Falten, Altersflecken und fahle Gesichtsfarbe) lassen sich auf eine Überdosis an Sonnenstrahlen zurückführen. UV- A- Strahlen stören die Neubildung von Kollagen und treffen die Regenerationszentren der Hautzellen. Dadurch wird die Erneuerung der Zellen beeinträchtigt. Zusätzlich werden vermehrt freie Radikale produziert, die ebenfalls Proteine schädigen aber auch Fettmoleküle angreifen und DNA- Stränge beschädigen.

Hauttypen, UV- Index, LSF und Tipps für Schutzmöglichkeiten

Um die oben genannten Schäden möglichst umfangreich zu vermeiden gilt es unsere Haut möglichst optimal zu schützen. Um abschätzen zu können welchen Grad an Schutz die eigene Haut benötigt, kann man hierbei den UV- Index und die Eigenschutzzeit der Haut, die durch den Hauttypen bestimmt wird, als Richtlinie verwenden.

Hauttypen- Einteilung

Das Maß der angebrachten Schutzmaßnahmen ist unter anderem abhängig von den individuellen Hauttypen. Die Empfindlichkeit der Haut hängt dabei von der Sonnengewöhnung und der hauteigenen Pigmentierung ab. Der Dermatologe T. Fitzpatrick entwickelte bereits 1975 eine Klassifikation der Eigenschutzzeiten der verschiedenen Hauttypen, die auch heute noch Verwendung findet (siehe z.B. diese Tabelle hier: http://www.dha-sonnenschutz.de/sonnenschutz.html). Die Eigenschutzzeit gibt dabei den Zeitraum an, in dem die Haut ohne einen Sonnenbrand zu bekommen direktem, intensivem Sonnenlicht (z.B. in der Mittagszeit) ausgesetzt werden kann. Es werden dabei sechs Hauttypen unterschieden. Die Klassen reichen von Hauttyp I mit sehr heller Haut, Sommersprossen, hellen Augen und rotblonden Haaren, deren Haut nicht bräunt und sehr schnell einen Sonnenbrand bekommt und eine Eigenschutzzeit von weniger als zehn Minuten hat, bis Hauttyp VI. Dieser Typ wird bestimmt durch sehr dunkle Haut, braune Augen, schwarze Haare, einer schnell und tief bräunenden Haut mit nur seltenen Sonnenbränden und einer Eigenschutzzeit von mehr als 90 Minuten.

Bei den Zeitangaben dieser Klassifikation handelt es sich allerdings nicht um minutengenaue Fixwerte, sondern lediglich um eine Hilfestellung, da es zwischen den Hauttypen fließende Übergänge gibt. Es ist jedoch empfehlenswert sich über den eigenen Hauttyp zu informieren, oder gegebenenfalls bei Ihrem Hautarzt nachzufragen, um bei der Wahl eines passenden Sonnenschutzes einen Anhaltspunkt zu haben.

UV- Index

Der UV- Index ist ein vom Bundesamt für Strahlenschutz, dem Umweltbundesamt und dem Deutschen Wetter Dienst, von April bis September aus Satellitendaten, erstellter Richtwert der die Lichtintensität an einem bestimmten Tag und Ort anzeigt. Abhängig ist er von Faktoren wie dem Strahlungseinfallswinkel, der Bewölkung, der Höhenlage, der geographischen Breite und der Wetterlage. Die Skala des Index reicht von den Werten von 0-12, wobei ein höherer Wert eine höhere Sonnenbrandgefahr bedeutet. In Deutschland schwankt der Index meist zwischen 6 bis 10. In den Sommermonaten wird der UV- Index mittlerweile meist schon in den Wetterberichten des öffentlichen und privaten Fernsehens mit ausgestrahlt. Um sich für Urlaube, Ausflüge oder aus anderem Interesse zu informieren kann der Index auch auf www.uv-check.de (hier ist ein Login erforderlich) individuell abgefragt werden.

Tipps für Schutzmaßnahmen

Um sich unter Berücksichtigung der genannten Anhaltspunkte durch UV-Index und Hauttyp nun möglichst wirkungsvoll zu schützen gibt es viele Möglichkeiten.

Sowohl für den Schutz durch Textilien, als auch durch Sonnenschutzmittel gilt der Lichtschutzfaktor (LSF, bzw. USF für Textilien, engl.: SPF, Sun Protection Factor) als Richtwert. Dieser gibt an, um welchen Faktor sich die Eigenschutzzeit der Haut verlängert. Beispielsweise kann eine Person des Hauttypen I (helle Haut) ihre Eigenschutzzeit (< 10 Minuten) mit einem Produkt des LSF 25 auf bis zu 250 Minuten erweitern. Da meist nicht genügend Sonnenschutzmittel (beispielsweise Sonnencreme) verwendet wird und/oder dieses durch Wasser und Schwitzen zusätzlich abgetragen werden sind diese Berechnungen jedoch ebenfalls nicht als minutengenauer Richtwert zu verstehen.

Der Sonnenschutz durch Kleidung wird zum einen durch die Farbtiefe und zum anderen durch das Material bestimmt. Stoffe wie Nylon, Wolle und Seide haben grundsätzlich einen höheren USF als Baumwolle, Viskose und Leinen. Ein weißes Baumwollhemd hat so z.B. einen USF von 10, während schwarze T-Shirts durchschnittlich bereits einen USF von 15 haben. Zusätzlich gibt es spezielle UV- Schutzgewebe, die in Deutschland zwar nicht unbedingt notwendig sind, für Kinderbekleidung, und v.a. Kinderbadebekleidung eine gute Option sein können. Auch bei Sonnenschirmen und Strandmuscheln sollte auf den USF geachtet werden. Hilfreich ist hierbei das UV- Standard 801 Prüfsiegel das einen genormten Wert verspricht.

Bei flüssigen Sonnenschutzmitteln (Cremes, Lotionen, etc.) gilt es ebenfalls einige Dinge zu beachten. Um eine optimale Leistung des Produktes zu erzielen sollten die Produkte stets großzügig verwendet werden. Bei einem Erwachsenen gelten ca. 40 ml des Produktes (das entspricht etwa 3-4 Esslöffeln) für den ganzen Körper als angebracht und es sollte bei direkter Sonnenaussetzung etwa alle zwei Stunden nachgecremt werden. Das Nachcremen erhöht dabei nicht den Faktor, sondern sichert lediglich die maximal zu erwartende Schutzzeit.

Für Erwachsene wird ein LSF von mindestens 20 empfohlen, wobei das Gesicht besonderen Schutz bedarf und idealerweise immer mit einem höheren LSF eingecremt werden sollte (empfohlen wird ein LSF von 50 im Sommer, im Winter jedoch ebenfalls mindestens 20). Vor allem die Lichtterrassen des Körpers, das heißt Nase und Gesicht allgemein, Ohren, Schultern, Fußrücken, Dekolleté (bei Frauen insbesondere), Handrücken und haarlose oder licht bewachsene Köpfe, sollten nicht vernachlässigt werden. Der LSF bezieht sich an sich lediglich auf die UV-B-Strahlung, und macht keine Aussagen zum UV-A Schutz. Daher sollte auf jeden Fall auf die Angaben der Sonnenschutzmittelverpackung geachtet werden und Produkte mit integriertem UV-A- Schutz gewählt werden. Zur leichten Erkennung gibt es hierfür auch das abgebildete kreisförmige UVA- Logo.

Zusätzlich sollte nicht vernachlässigt werden, dass auch in Schattenzonen bis zu 50 % der Strahlung durch Reflexion der Umgebungsstrahlung und durchlässige Beschattungen (z.B. Bäume) vorhanden sind und es auch hier empfehlenswert ist sich einzucremen.

Vor allem in den Hauptstrahlungszeiten von 11 bis 15 Uhr treffen bis zu 75 % der Sonnenstrahlung eines Tages auf die Erde. Daher kann es v.a. in südlichen Gebieten durchaus sinnvoll sein sich um die Mittagszeit in Gebäuden aufzuhalten und die Sonne gänzlich zu meiden. Nicht außer Acht zu lassen ist auch, dass UV-A- Strahlen auch durch Fensterscheiben eindringen können die keinen UV-Schutz haben. Sollten Sie also viel im Auto sitzen oder sich tagsüber in lichtdurchfluteten Räumen aufhalten empfiehlt es sich auch hier auf den passenden Sonnenschutz zu achten.

Wer die Wahl hat ....

Chemischer und physikalischer/mineralischer Schutz

Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an verschiedenen Produkten. Um die Wahl eines geeigneten Sonnenschutzmittels zu vereinfachen wurden von der EU- Kommission zusätzlich zu den LSF -Angaben Schutzkategorie-Angaben eingeführt. Diese reichen von niedrig bis sehr hoch und sollen die Navigation durch das breite Angebot erleichtern.

Grundsätzlich gibt es bei flüssigen Sonnenschutzmitteln physikalische, oder chemische Schutzmechanismen. Beim chemischen Sonnenschutz sind im Produkt Kombinationen organischer Verbindungen gelöst, die als Filter fungieren. Dies geschieht indem energiereiche UV-Strahlung bestimmter Wellenlängen absorbiert und in andere Energieformen, wie beispielsweise Wärme, umgewandelt und somit für die Haut unschädlich gemacht werden. Da die Organismen erst in die Epidermis aufgenommen werden müssen gilt es unbedingt eine Einwirkzeit von 30 Minuten (oder laut Packungsangabe) vor dem Sonnenbaden einzuhalten, um die Wirkung zu garantieren. Diese Art des Sonnenschutzes baut sich selbst je nach Intensität der Sonnenaussetzung ab, da die organischen Verbindungen lediglich einmal reagieren können. Häufig verwendete Filtersubstanzen sind Butyl Methoxidibenzolmenthane, Octocrylene und Ethylhexyl Methoxycinnamate. Da diese Wirkstoffe unter Verdacht stehen hormonell wirksam zu sein, sollte von einer Verwendung bei Kindern und Säuglingen insbesondere abgesehen werden.

Der physikalische oder auch mineralische Sonnenschutz beruht auf dem Prinzip der Reflexion. Kleine Partikel wie zum Beispiel Titanoxide und Zinkoxide reflektieren die UV- Strahlung direkt an der Hautoberfläche, so dass die Strahlung gar nicht erst in die Hautschicht selbst eindringt. Dadurch kann diese Art der Sonnenschutzmittel leider auch einen leicht weißen Film auf der Haut hinterlassen. Die Schutzwirkung setzt im Gegensatz zu chemischen Schutzmitteln sofort ein. Besonders für empfindliche und zu Rosazea neigende Haut ist sind Sonnenprodukte mit ausschließlichen diesen aktiven Inhaltsstoffen geeignet, da sie die Haut garantiert nicht reizen.

Häufig enthalten Sonnenschutzmittel heute eine Kombination aus beiden Methoden, um die Vorteile beider abzuschöpfen.

Konsistenz und Formulierung

Neben den enthaltenen aktiven Inhaltsstoffen spielen auch die Trägerstoffe bei der Auswahl des Sonnenschutzes eine Rolle. Grundsätzlich kommen Sonnenschutzprodukte in vielerlei Formen vor.

Es gibt: Cremes, Lotionen, Sprays, Schäume, fett- & emulgatorfreie Gele, wasserfeste Produkte, solche mit integrierter Hautpflege und Wachsstifte. Wichtig ist bei der Konsistenz vor allem ein einfacher Auftrag, um die Wirkstoffe möglichst gleichmäßig verteilen zu können.

Die Grundlage von Hautprodukten bilden immer Fett und/ oder Wasser. Gele basieren beispielsweise nur auf Wasser und sind somit besonders für unreine Haut oder zu Mallorca- Akne neigender Haut geeignet. Für trockene und empfindliche Haut hingegen eignen sich besonders sensitive, feuchtigkeitsspendende und fetthaltige Lotionen und Cremes. Für besonders empfindliche Haut kann außerdem auch auf für Babyhaut geeignete Produkte zurückgegriffen werden.

Spezielle Sonnenöle können allgemein nur empfohlen werden, wenn sie gleichzeitig einen hohen LSF aufweisen. Bei Sport im Freien sollten am besten wasserfeste oder extra wasserfeste Produkte gewählt werden, da Schweiß auf der Haut die Wirkung eines Sonnenschutzes ansonsten schnell zerstört. Die Deklaration "wasserfest" ist europaweit einheitlich geregelt und gilt nur für Produkte die nach zweimaligem 20-Minütigem Wasserkontakt noch einen mindestens halb so hohen Lichtschutzfaktor aufweisen können wie vor dem Wasserkontakt. "Extra wasserfeste" Produkte müssen diese Anforderung auch nach viermaligem ebenso langem Wasser Kontakt erfüllen. Ein nachcremen nach dem Baden wird auf jeden Fall empfohlen.

Sonnenschutz für Kinder

Kinder sind von UV- Strahlen besonders gefährdet, da ihre Haut zum Teil bis ins Teenageralter keine Lichtschwiele bilden kann und auch keine Bräunung entwickelt. Kinder unter zwei Jahren sollten gar keiner direkten Sonnenstrahlung ausgesetzt werden, denn es besteht ein deutlich erhöhtes Hautkrebsrisiko später im Erwachsenenalter. Sonnenschutzmittel können nie einen 100 % Schutz bieten und Hautschäden wie Hautkrebs sind trotz aller Maßnahmen möglich. Es sollte daher auch stets auf einen Ganzkörperschutz geachtet werden, der ein Sonnenschutzmittel mit mindestens LSF 30 UV-A und UV-B, Sonnenhut, dunkler oder UV- geschützter Kleidung sowie einer geeigneten Sonnenbrille beinhaltet.

Als Sonnenschutzmittel sind vor allem speziell für Kinderhaut geeignete Produkte empfehlenswert, die meistens ohnehin auch schon wasserfest sind und einen Sofortschutz ohne längere Einwirkzeiten bieten. Zusätzlich sollte insbesondere bei Säuglingen darauf geachtet werden, dass das Produkt dermatologisch getestet und als für Babyhaut geeignet eingestuft, sowie möglichst frei von Parfüm, chemischen Filtern, Farb- und Konservierungsstoffen ist. Bei Aufenthalten in großen Höhen, in der Nähe von Gewässern oder äquatornäheren Ländern sollte ein höherer LSF gewählt werden. Produkte sollten immer sehr großzügig verwendet werden und wie bei Erwachsenen auch etwa alle zwei Stunden nachgetragen werden.

Sonnenallergien

Die Begriffe Sonnenallergie und Lichtallergie sind umgangssprachlich genutzte Bezeichnungen für eine Vielzahl unterschiedlicher Erkrankungen. Gemein haben all diese Krankheiten allerdings die wesentliche Rolle die Sonnenlicht und insbesondere der UV- Strahlung für sie spielt, und dass sie oft ärztlich behandelt werden müssen. Eine der häufigsten "Sonnenallergien" ist die Polymorphe Lichtdermatose. Sollten Sie wenige Stunden oder Tage nach Kontakt mit Sonnenstrahlung stark juckende, fleckige Rötungen mit anschließenden Knötchen oder Bläschen feststellen sollten Sie Ihren Hautarzt aufsuchen um eine Diagnose stellen zu können.

Betroffenen sollten besonders darauf achten sich nicht zu abrupt intensiver Sonne auszusetzen und besonders auf guten Sonnenschutz zu achten. Meist reichen diese einfachen Maßnahmen bereits aus um im Alltag unbeschwert zurecht zu kommen. Bei schwereren Fällen können vorbeugende Behandlungen infrage bekommen zu denen Phototherapien oder auch die Einnahme von Präparaten wie Vitamin E und Omega- Fettsäuren.

Quellen:

www.apotheken-umschau.de/sonnenallergie

www.bfs.de/DE/themen/opt/uv/schutz/schutz_node.html

www.dha-sonnenschutz.de/sonnenschutz.html

www.dha-sonnenschutz.de/sonnenschutzmittel.html

www.focus.de/gesundheit/ratgeber/haut/die-ehrliche-haut-sonnenschutz-15-brennende-fragen_id_5664127.html

www.stern.de/gesundheit/haut/grundlagen/hautalterung-spuren-der-zeit-3760142.html

www.paulaschoice.de/de/wie-man-ein-sonnenschutzmittel-verwenden-sollte/art-19.html

T. B. Fitzpatrick: Ultraviolet-induced pigmentary changes: Benefits and hazards. In: Therapeutic Photomedicine. (= Current Problems in Dermatology. Band 15). Karger, 1986, S. 25-38

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