Weihnachtsschlemmerei- Sodbrennen als unerwünschter Nebeneffekt?!

Sie haben es sich über die Weihnachtstage so richtig gut gehen lassen? Plätzchen, Glühwein, Gans und Co. sind feste Bestandteile der gemütlichen Weihnachtszeit. Vielen geht es besonders nach diesen genussvollen Tagen schlecht. Sie sind geplagt von Magenschmerzen, saurem Aufstoßen oder einem unangenehmen Geschmack im Mund. Eine mögliche Ursache hierfür könnte Sodbrennen sein. Im folgenden Artikel erfahren Sie, was Sodbrennen ist und was Sie selbst zur Vorbeugung und Behandlung tun können.

Was ist Sodbrennen?

Sodbrennen ist generell eine Übersäuerung des Magens. Saurer Mageninhalt tritt über den Schließmuskel am Mageneingang, was zu einer Reizung der Speiseröhre führen kann. Besonders leicht passiert die Reizung nach dem Essen, oder bei körperlicher Anstrengung. 

Welche Symptome gibt es?

Betroffene Menschen empfinden häufig:

  •  Bauchschmerzen
  •  saures Aufstoßen
  •  Brennen in der Speiseröhre
  •  Völlegefühl besonders nach schweren Mahlzeiten
  •  Unwohlsein

 

Wie kann es dazu kommen?

Im allgemeinen, außer es liegt eine Schwangerschaft vor, kann ein Ungleichgewicht im Vorkommen und der Verteilung der Magensäure als Ursache genannt werden. Diese Störung im Verdauungstrakt kann durch folgende Faktoren begünstigt werden:

  •  Aufnahme zu fettiger Nahrung, besonders oft an den Weihnachtstagen der Fall
  •  Alkohol, Kaffe und säurehaltige Getränke steigern die Produktion der Magensäure
  •  Stress, hier entstehen die Hormone Adrenalin & Cortisol, der Körper ist damit beschäftigt den Stress zu bekämpfen und reguliert dabei die Verdauung nach unten. 
  •  Übermäßige Aufnahme von zu fettigem Essen 

 

Tipps zur Vorbeugung

  • ausgewogene Ernährung
  • Verzicht von Alkohol bei fettiger Nahrung
  • Kohlensäurefreie Getränke trinken
  • Keine enge Kleidung tragen
  • Mahlzeiten über den Tag verteilen, mehrere kleine Mahlzeiten statt großer fettiger Mahlzeiten

 

Folgende Produkte können Sie bei der Behandlung von Sodbrennen unterstützen: 

  • Gavicson Produkte: Legen sich auf die Säure im Magen, verhindern das Aufstoßen (auch in der Schwangerschaft geeignet)
  • Riopan, Maaloxan, Talcid: Legen sich als Gitter zwischen die Säure und neutralisieren den Ph- Wert

 

Grenzen der Selbstmedikation

In folgenden Fällen sollten sie ärztlichen Rat hinzu ziehen:

  • Symptomen bei Kindern
  • Dauer über mehr als 14 Tage
  • gleichzeitiges Auftreten mit Fieber, Übelkeit und Durchfall 

 

Die bereitgestellten Informationen sind ausschließlich zu Informationszwecken bestimmt und ersetzen in keinem Fall eine persönliche Beratung, Untersuchung oder Diagnose durch einen approbierten Arzt oder Apotheker. 

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