Medikamente bei pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH)

Zuverlässige Versorgung mit PAH-Medikamenten

Die pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) ist eine seltene Form des Lungenhochdrucks. Dabei ist der Blutdruck in den Lungenarterien erhöht, weil sich die kleinen Blutgefäße der Lunge verändern und verengen können. Dadurch muss die rechte Herzhälfte stärker arbeiten, um Blut durch die Lunge zu pumpen.

Die Behandlung erfolgt in der Regel in spezialisierten PH-Zentren. Abhängig von Krankheitsform, Schweregrad und individuellem Risiko können verschiedene PAH-Medikamente und Kombinationstherapien eingesetzt werden.

Wenn Ihnen Ihre Fachärztin oder Ihr Facharzt ein PAH-Medikament verordnet hat, unterstützt apoPark Sie bei der Beschaffung, pharmazeutischen Prüfung, fachgerechten Lagerung und zuverlässigen Bereitstellung Ihres Arzneimittels.

Falls für Ihr Medikament besondere Lager- oder Transportbedingungen gelten, berücksichtigen wir diese bei Ihrer Versorgung. Unser pharmazeutisches Team beantwortet außerdem Ihre Fragen zum Umgang und zur Lagerung Ihres bereits verordneten Medikaments.

Welche Therapie für Sie geeignet ist, entscheidet immer das behandelnde PH-Zentrum beziehungsweise Ihre Fachärztin oder Ihr Facharzt.

Pulmonale arterielle Hypertonie im Überblick
im Überblick

Pulmonale Hypertonie ist der medizinische Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen mit erhöhtem Druck im Lungenkreislauf. Die pulmonale arterielle Hypertonie – kurz PAH – ist eine bestimmte Form der pulmonalen Hypertonie.

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Was ist PAH?

Bei PAH sind vor allem die kleinen Lungenarterien betroffen. Veränderungen der Gefäßwände und eine Verengung der Gefäße erhöhen den Widerstand im Lungenkreislauf. Dadurch wird die rechte Herzhälfte zunehmend belastet.

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Typische Beschwerden

PAH kann sich zunächst durch unspezifische Beschwerden bemerkbar machen. Dazu gehören beispielsweise Atemnot bei Belastung, verminderte körperliche Leistungsfähigkeit, Müdigkeit, Schwindel oder Brustbeschwerden. Bei fortgeschrittener Erkrankung können unter anderem Wassereinlagerungen oder Ohnmachtsanfälle auftreten.

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Diagnose und PH-Zentrum

Da ähnliche Beschwerden bei vielen anderen Erkrankungen auftreten können, ist eine genaue fachärztliche Diagnostik wichtig. Bei Verdacht auf pulmonale Hypertonie kommen verschiedene Untersuchungen zum Einsatz. Die endgültige Einordnung und Therapieplanung sollte in einem erfahrenen PH-Zentrum erfolgen.

Ihre PAH-Therapie zuverlässig versorgt

Bei pulmonaler arterieller Hypertonie werden Medikamente häufig langfristig benötigt. Deshalb ist eine vorausschauende und kontinuierliche Arzneimittelversorgung besonders wichtig.

apoPark unterstützt Sie dabei, die Verfügbarkeit Ihrer verordneten PAH-Medikamente frühzeitig zu prüfen und die nächste Versorgung rechtzeitig vorzubereiten.

PAH-Therapien können Tabletten, Inhalationslösungen sowie subkutan oder intravenös angewendete Arzneimittel umfassen. Abhängig vom Präparat können besondere Anforderungen an Beschaffung, Lagerung und Transport bestehen.

Unser pharmazeutisches Team unterstützt Sie bei Fragen zur Lagerung und zum sicheren Umgang mit Ihrem bereits ärztlich verordneten Medikament.

Falls es für Ihre Versorgung sinnvoll ist, können wir uns mit Ihrem Einverständnis auch mit Ihrer behandelnden Praxis oder Ihrem PH-Zentrum abstimmen.

Verfügbarkeit im Blick

Wir prüfen die Verfügbarkeit Ihres verordneten PAH-Medikaments und unterstützen Sie dabei, Ihre nächste Versorgung frühzeitig vorzubereiten

Fachgerechte Lagerung

Spezialarzneimittel werden entsprechend den jeweiligen Vorgaben gelagert. Falls besondere Temperaturbedingungen erforderlich sind, berücksichtigen wir diese.

Persönliche Beratung

Sie haben Fragen zur Lagerung oder zum Umgang mit Ihrem verordneten Medikament? Unser pharmazeutisches Team nimmt sich Zeit für Ihre Fragen.

Versorgung rechtzeitig planen

Bei regelmäßig benötigten PAH-Medikamenten kann eine frühzeitige Organisation helfen, vermeidbare Unterbrechungen der Arzneimittelversorgung zu reduzieren.

So unterstützt apoPark Ihre Versorgung

Fragen zu PAH-Medikamenten oder Ihrer Medikation?

Sie haben bereits ein Medikament gegen pulmonale arterielle Hypertonie verordnet bekommen?

Unser pharmazeutisches Team unterstützt Sie bei Fragen zu Verfügbarkeit, Beschaffung, Lagerung und Umgang mit Ihrem Medikament.

Die medizinische Auswahl, Dosierung und Anpassung Ihrer PAH-Therapie erfolgt ausschließlich durch Ihr behandelndes PH-Zentrum beziehungsweise Ihre Fachärztin oder Ihren Facharzt.

Welche Medikamente werden bei PAH eingesetzt?

Für die pulmonale arterielle Hypertonie stehen verschiedene spezifische Medikamentengruppen zur Verfügung. Sie greifen an unterschiedlichen Signalwegen an, die an der Regulation und Veränderung der Lungengefäße beteiligt sind.

Welche Medikamente eingesetzt und miteinander kombiniert werden, richtet sich unter anderem nach Form und Schweregrad der PAH, dem individuellen Risiko, Begleiterkrankungen, Verträglichkeit und dem bisherigen Therapieansprechen.

Die Therapie wird durch ein spezialisiertes medizinisches Team festgelegt und regelmäßig überprüft.

Endothelin-Rezeptor-Antagonisten bei PAH

Endothelin ist ein körpereigener Botenstoff, der Blutgefäße verengen kann. Bei PAH spielt dieser Signalweg eine wichtige Rolle.

Sogenannte Endothelin-Rezeptor-Antagonisten (ERA) blockieren die Wirkung von Endothelin an bestimmten Rezeptoren und gehören zu den etablierten Medikamentengruppen der PAH-Therapie.

Zu den eingesetzten Wirkstoffen gehören beispielsweise Ambrisentan, Bosentan und Macitentan.

Welche Substanz für eine Patientin oder einen Patienten geeignet ist und ob sie mit anderen PAH-Medikamenten kombiniert wird, entscheidet das behandelnde PH-Zentrum.

PDE-5-Hemmer und Riociguat bei PAH

Ein weiterer therapeutischer Ansatz betrifft den Stickstoffmonoxid- beziehungsweise cGMP-Signalweg, der an der Regulation der Lungengefäße beteiligt ist.

Zu den bei PAH eingesetzten PDE-5-Hemmern gehören beispielsweise Sildenafil und Tadalafil.

Mit Riociguat steht außerdem ein Stimulator der löslichen Guanylatzyklase – kurz sGC – zur Verfügung.

Diese Wirkstoffe besitzen unterschiedliche Wirkmechanismen und dürfen nicht beliebig miteinander kombiniert werden. Auswahl, Kombination und Dosierung werden deshalb durch das behandelnde Spezialzentrum festgelegt.

Prostazyklin-Analoga und Prostazyklin-Rezeptor-Agonisten

Der Prostazyklin-Signalweg ist ein weiterer wichtiger Ansatzpunkt bei der Behandlung der pulmonalen arteriellen Hypertonie.

Abhängig vom jeweiligen Medikament können entsprechende PAH-Therapien oral, inhalativ, subkutan oder intravenös angewendet werden.

Zu den Wirkstoffen aus diesem Therapiebereich gehören beispielsweise Iloprost, Epoprostenol und Treprostinil. Mit Selexipag steht außerdem ein selektiver Prostazyklin-Rezeptor-Agonist zur Verfügung.

Einige dieser Therapien stellen besondere Anforderungen an Anwendung, Lagerung, Zubehör und kontinuierliche Versorgung. Deshalb ist eine frühzeitige Planung der Arzneimittelversorgung besonders wichtig.

Sotatercept bei pulmonaler arterieller Hypertonie

Mit Sotatercept steht für bestimmte erwachsene Patientinnen und Patienten mit PAH ein weiterer Wirkmechanismus zur Verfügung.

Der Wirkstoff beeinflusst den Activin-Signalweg, der an Veränderungen der Lungengefäße beteiligt ist. Sotatercept wird in Kombination mit bestehenden PAH-Therapien eingesetzt.

Ob dieser Therapieansatz für eine Patientin oder einen Patienten geeignet ist, entscheidet ausschließlich das behandelnde PAH-Spezialzentrum.

Wenn Ihnen Sotatercept bereits verordnet wurde, unterstützt apoPark Sie bei Fragen zur Beschaffung und pharmazeutischen Versorgung.

Besondere Anforderungen bei PAH-Medikamenten

PAH ist eine seltene Erkrankung und die medikamentöse Behandlung kann spezialisierte Arzneimittel umfassen. apoPark unterstützt Sie dabei, Ihre bereits verordnete Therapie zuverlässig zu erhalten.

Beschaffung

Wir prüfen die Verfügbarkeit Ihres verordneten PAH-Arzneimittels und organisieren die Beschaffung.

Lagerung & Kühlkette

Falls Ihr Medikament bestimmte Temperatur- oder Lagerbedingungen benötigt, achten wir auf die entsprechenden pharmazeutischen Vorgaben.

Kontinuierliche Versorgung

Bei regelmäßig benötigten Spezialarzneimitteln unterstützen wir Sie dabei, die nächste Versorgung frühzeitig vorzubereiten.

  • apoPark Spezialversorgung

PAH-Medikamente über apoPark Spezialversorgung erhalten

Sie haben bereits ein Rezept für ein Medikament gegen pulmonale arterielle Hypertonie (PAH) erhalten?

Unser Team der apoPark Spezialversorgung unterstützt Sie bei der Beschaffung und zuverlässigen Bereitstellung Ihres verordneten Arzneimittels – auch bei seltenen oder besonders zu beschaffenden Medikamenten.

apoPark Spezialversorgung
Danziger Straße 21
82194 Gröbenzell

Telefon: 08142 669750
E-Mail: spezialversorgung@apopark.com

Gröbenzell liegt im Westen des Münchner Umlands. Damit ist unsere Spezialversorgung auch für Patientinnen und Patienten aus München und der Region gut erreichbar.

  • FAQ

Häufige Fragen zu pulmonaler arterieller Hypertonie und PAH-Medikamenten

Pulmonale Hypertonie, kurz PH, ist ein Oberbegriff für verschiedene Erkrankungen, bei denen der Druck im Lungenkreislauf erhöht ist. Die pulmonale arterielle Hypertonie, kurz PAH, ist eine bestimmte Form der pulmonalen Hypertonie, bei der vor allem die Lungenarterien betroffen sind.

Zu den spezifischen PAH-Therapien gehören unter anderem Endothelin-Rezeptor-Antagonisten, PDE-5-Hemmer, sGC-Stimulatoren sowie Medikamente, die am Prostazyklin-Signalweg ansetzen. Zusätzlich steht mit Sotatercept ein weiterer Wirkmechanismus zur Verfügung. Die konkrete Therapie legt das behandelnde PH-Zentrum individuell fest.

PAH gehört zu den seltenen Erkrankungen. Viele der eingesetzten Arzneimittel sind spezialisierte verschreibungspflichtige Therapien. apoPark unterstützt Sie bei der Beschaffung Ihres bereits ärztlich verordneten Medikaments.

Bei vielen Patientinnen und Patienten werden Wirkstoffe aus verschiedenen Medikamentengruppen kombiniert. Welche Kombination geeignet ist, hängt von der individuellen Erkrankung und Risikoeinschätzung ab und wird durch das behandelnde PH-Zentrum festgelegt.

Das hängt vom jeweiligen Präparat ab. Einige Arzneimittel benötigen besondere Lager- oder Temperaturbedingungen, andere nicht. apoPark berücksichtigt bei der Lagerung und Bereitstellung die Vorgaben des jeweiligen Medikaments.

Wenn Ihnen ein PAH-Medikament ärztlich verordnet wurde, können Sie die Verfügbarkeit bei unserer Spezialversorgung anfragen. Unser Team prüft die Beschaffungsmöglichkeiten und informiert Sie über die weitere Versorgung.

Ja. Sie können Ihr E-Rezept über die apoPark Möglichkeiten einreichen. Anschließend prüft unser Team die Verfügbarkeit und organisiert die weitere pharmazeutische Versorgung.

Bei dauerhaft benötigten Spezialarzneimitteln ist eine möglichst frühzeitige Anfrage sinnvoll. Dadurch bleibt mehr Zeit für die Verfügbarkeitsprüfung und Beschaffung. Wenden Sie sich rechtzeitig vor Ende Ihres aktuellen Medikamentenvorrats an unser Spezialversorgungsteam.