Medikamente bei Rheuma, Psoriasis & CED

Zuverlässige Versorgung bei Rheuma, Psoriasis & CED

Rheumatoide Arthritis, Psoriasis (auch Schuppenflechte genannt), sowie chronisch-entzündliche Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn und Colitis ulcerosa begleiten die meisten Betroffenen über viele Jahre. Entsprechend langfristig laufen häufig auch die Therapien.

Hat Ihre Ärztin oder Ihr Arzt Ihnen ein Biologikum, ein Biosimilar oder ein anderes Spezialarzneimittel verordnet, kümmern wir uns darum, dass es rechtzeitig bei Ihnen ist. Und darum, dass Sie wissen, wie Sie damit umgehen.

Dabei kümmern wir uns um die Beschaffung, pharmazeutische Prüfung und fachgerechte Lagerung Ihrer Medikamente. Falls Ihr Arzneimittel gekühlt werden muss, achten wir außerdem auf eine sichere Kühlkette. Darüber hinaus beantworten wir Ihre Fragen zu Anwendung, Lagerung und Umgang mit Ihren Medikamenten.

Ihre Therapie legt Ihre rheumatologische, dermatologische oder gastroenterologische Praxis fest. Unsere Aufgabe beginnt mit dem Rezept: Wir sorgen dafür, dass die verordnete Behandlung ohne Unterbrechung weiterlaufen kann.

Sie erreichen uns in vier Apotheken in München und Puchheim, per E-Rezept über die apoPark App oder direkt über unser Team für Spezialversorgung. Auf Wunsch liefern wir Ihr Medikament auch zu Ihnen.

Chronisch-entzündliche
Erkrankungen im Überblick.

Rheuma, Psoriasis und chronisch-entzündliche Darmerkrankungen betreffen unterschiedliche Organe: Gelenke, Haut und Darm. Gemeinsam ist ihnen ein überaktives Immunsystem, das eine Entzündung dauerhaft am Laufen hält.

Deshalb werden bei allen drei teils dieselben Medikamente eingesetzt, und sie treten auch gemeinsam auf: Rund jeder vierte Mensch mit Psoriasis hat zusätzlich entzündete Gelenke, und Psoriasis-Betroffene erkranken häufiger an CED.

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Rheuma

„Rheuma“ ist ein Sammelbegriff für über 100 Erkrankungen.

Am häufigsten ist die rheumatoide Arthritis: Das Immunsystem greift die Gelenkinnenhaut an, meist an Fingern, Händen und Füßen und oft auf beiden Körperseiten zugleich. Ein typisches Warnzeichen ist eine Morgensteifigkeit, die länger als eine halbe Stunde anhält.

↗ Rheumatoide Arthritis

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Psoriasis

Psoriasis, auf Deutsch Schuppenflechte, zeigt sich meist als scharf begrenzte, gerötete und silbrig schuppende Hautstellen, häufig an Ellenbogen, Knien und Kopfhaut. In Deutschland sind über 1,5 Millionen Menschen betroffen.

Ansteckend ist sie nicht.

↗ Schuppenflechte (Psoriasis)

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CED

Zu den chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen gehören vor allem Morbus Crohn und Colitis ulcerosa.

Morbus Crohn kann den gesamten Verdauungstrakt vom Mund bis zum After betreffen, am häufigsten das Ende des Dünndarms. Colitis ulcerosa beschränkt sich auf den Dickdarm und beginnt am Enddarm. Beide verlaufen meist in Schüben, dazwischen liegen oft beschwerdefreie Phasen.

↗ Colitis ulcerosa

Ihre Therapie zuverlässig versorgt

Spezialarzneimittel wie Biologika liegen in kaum einer Apotheke einfach im Regal. Sie werden meist gezielt für Sie bestellt. Wer sich alle zwei oder vier Wochen spritzt, braucht die nächste Packung aber pünktlich. Deshalb planen wir Ihre Versorgung im Voraus und nicht erst, wenn der Kühlschrank leer ist.

Viele moderne Arzneimittel, insbesondere bestimmte Biologika, benötigen besondere Lagerbedingungen. Falls eine Kühlung erforderlich ist, lagern und transportieren wir Ihr Medikament unter Einhaltung der vorgeschriebenen Kühlkette.

Außerdem steht Ihnen unser pharmazeutisches Team bei Fragen zu Anwendung, Lagerung und Umgang mit Ihren Arzneimitteln zur Seite.

Wenn es Ihrer Versorgung hilft, sprechen wir uns mit Ihrem Einverständnis direkt mit Ihrer Praxis ab. Zum Beispiel, wenn ein Folgerezept fehlt oder ein Präparat vorübergehend nicht lieferbar ist.

Verfügbarkeit im Blick

Wir prüfen, ob Ihr Präparat lieferbar ist, und sagen Ihnen, ab wann es für Sie bereitliegt. Bei Engpässen suchen wir mit Ihnen und Ihrer Praxis nach einer Lösung.

Sichere Kühlkette

Kühlpflichtige Präparate lagern bei uns durchgehend bei 2 bis 8 °C, mit regelmäßiger Temperaturüberwachung. So kommt Ihr Medikament in einwandfreiem Zustand bei Ihnen an.

Persönliche Beratung

Erste Injektion, Lagerung im Urlaub, Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten: Wir nehmen uns Zeit für Ihre Fragen, in der Apotheke oder am Telefon.

Versorgung rechtzeitig planen

Regelmäßig benötigte Medikamente können frühzeitig organisiert werden. Dadurch lassen sich vermeidbare Unterbrechungen der Versorgung reduzieren.

So unterstützt apoPark Ihre Versorgung

Fragen zu Biologika, Biosimilars oder Ihrer Medikation?

Sie haben bereits ein Biologikum, Biosimilar oder anderes Spezialarzneimittel verordnet bekommen?
Unser pharmazeutisches Team unterstützt Sie bei Fragen zu Verfügbarkeit, Lagerung und Anwendung.

Welche Medikamente werden eingesetzt?

Welche Medikamente eingesetzt werden, hängt von der jeweiligen Erkrankung, ihrer Aktivität, bisherigen Therapien und weiteren individuellen Faktoren ab. Deshalb legt Ihre behandelnde Fachärztin oder Ihr behandelnder Facharzt die passende Therapie fest.

Welche Medikamente werden bei Rheuma eingesetzt?

Bei rheumatoider Arthritis steht die sogenannte Basistherapie im Mittelpunkt. Diese krankheitsmodifizierenden Medikamente (DMARDs) lindern nicht nur Beschwerden, sondern bremsen die Entzündung selbst. So sollen bleibende Schäden an den Gelenken verhindert werden.

Erste Wahl ist meist Methotrexat. Bei Rheuma wird es nur einmal pro Woche eingenommen oder gespritzt, nicht täglich. Dazu kommt in der Regel Folsäure, häufig am Tag danach, um Nebenwirkungen zu verringern.

Reicht die Basistherapie allein nicht aus, kommen unter anderem Biologika oder JAK-Hemmer hinzu oder an ihre Stelle. Kortison wird oft zu Beginn als Überbrückung gegeben, bis die Basistherapie wirkt. Schmerzmittel wie Ibuprofen lindern Beschwerden, halten die Erkrankung aber nicht auf.

Die individuelle Therapie legt Ihre rheumatologische Praxis fest. Wir achten darauf, dass Sie wissen, wann und wie Sie welches Medikament anwenden, und und prüfen neue Verordnungen auf Wechselwirkungen mit Ihren anderen Medikamenten.

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Klassische DMARDs

Die Basismedikamente sind seit Jahrzehnten bewährt und meist der erste Schritt. Sie wirken nicht sofort: Bis sich eine deutliche Besserung zeigt, vergehen oft mehrere Wochen.

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Biologika

Biologika sind moderne Medikamente, die ganz gezielt an einer bestimmten Stelle der Entzündung ansetzen. Sie werden gespritzt, oft selbst zu Hause mit einem Pen, oder als Infusion in der Praxis gegeben.

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Gezielte Therapien

Hierzu gehören beispielsweise JAK-Hemmer, die ähnlich gezielt wie Biologika wirken, aber als Tablette eingenommen werden. Infrage kommen sie vor allem dann, wenn die Basismedikamente nicht ausreichen.

Welche Medikamente werden bei Psoriasis eingesetzt?

Bei leichter Psoriasis reicht meist eine äußerliche Behandlung: Cremes, Salben oder Schaum mit Kortison, mit Vitamin-D3-Abkömmlingen wie Calcipotriol oder mit einer Kombination aus beidem. Reicht das nicht aus, kann eine Lichttherapie helfen.

Sind größere Hautflächen betroffen, oder Kopfhaut, Nägel, Hände, Füße oder der Genitalbereich, gilt die Psoriasis als mittelschwer bis schwer. Dann kommen Medikamente infrage, die im ganzen Körper wirken.

Dazu gehören bewährte Wirkstoffe wie Methotrexat, Fumarsäureester oder Ciclosporin, Tabletten wie Apremilast und eine wachsende Zahl von Biologika. Diese blockieren gezielt Botenstoffe. Was passt, hängt vom Schweregrad, von Begleiterkrankungen und bisherigen Therapien ab.

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Medikamente gegen Schuppenflechte

Schuppenflechte ist der deutsche Name für Psoriasis. Grundlage jeder Behandlung ist die tägliche rückfettende Hautpflege, auch in beschwerdefreien Phasen. Dicke Schuppen lassen sich vorher nach Beratung in der Apotheke mit Präparaten lösen, damit verordnete Cremes besser in die Haut gelangen.

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Was ist Psoriasis-Arthritis?

Rund ein Viertel der Betroffenen entwickelt zusätzlich eine Psoriasis-Arthritis. Dann sind auch Gelenke, Sehnenansätze oder die Wirbelsäule entzündet.

Typisch ist ein komplett geschwollener Finger oder Zeh. Gelenkschmerzen bei Psoriasis sollten Sie deshalb früh ärztlich abklären lassen, weil eine rechtzeitige Behandlung bleibenden Schäden oft vorbeugt.

Medikamente bei Morbus Crohn & Colitis ulcerosa

Die Behandlung erfolgt bei CED meist in zwei Phasen. Im akuten Schub soll die Entzündung möglichst schnell abklingen. Danach geht es darum, die beschwerdefreie Zeit, die Remission, so lange wie möglich zu erhalten. Welche Medikamente dafür infrage kommen, hängt vor allem vom betroffenen Darmabschnitt und von der Krankheitsaktivität ab.

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Morbus Crohn

Im Schub kommen häufig kortisonhaltige Medikamente zum Einsatz, je nach betroffenem Darmabschnitt auch solche, die vor allem im Darm wirken und den übrigen Körper weniger belasten. Für die Langzeittherapie stehen Immunsuppressiva, verschiedene Biologika und JAK-Hemmer zur Verfügung.

Die Therapie legt Ihre gastroenterologische Praxis fest. Ein wichtiger Punkt neben den Medikamenten: Rauchen verschlechtert den Verlauf von Morbus Crohn deutlich. Zu Hilfsmitteln für den Rauchstopp beraten wir Sie gern in der Apotheke.

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Colitis ulcerosa

Grundlage ist meist Mesalazin. Je nachdem, wie weit sich die Entzündung im Dickdarm ausbreitet, wird es als Zäpfchen, Rektalschaum, Einlauf oder Tablette angewendet, oft auch kombiniert. Bei stärkeren Schüben kommt Kortison hinzu.

Reicht das nicht aus, folgen Immunsuppressiva, Biologika oder Medikamente zum Einnehmen wie JAK-Hemmer und S1P-Modulatoren. Wir zeigen Ihnen gern, wie die Anwendung im Alltag am besten klappt.

Was sind Biologika?

Biologika sind Eiweißwirkstoffe, die mithilfe lebender Zellen hergestellt werden. Meistens fangen sie gezielt einzelne Botenstoffe des Immunsystems ab oder blockieren deren Andockstellen. Weil sie im Magen zerstört würden, werden sie gespritzt oder als Infusion gegeben. Eingesetzt werden sie nicht nur bei Rheuma, sondern auch bei Psoriasis und CED.

Als empfindliche Eiweiße vertragen Biologika weder Hitze noch Frost. Die meisten gehören in den Kühlschrank, viele dürfen aber für eine begrenzte Zeit bei Raumtemperatur aufbewahrt werden. Wie lange, unterscheidet sich je nach Präparat und steht in der Packungsbeilage. Biosimilars sind Nachfolgepräparate, die nach Ablauf des Patentschutzes auf den Markt kommen und in Wirksamkeit und Sicherheit nachweislich mit dem Original vergleichbar sind.

Richtig lagern

Maßgeblich ist immer die Packungsbeilage Ihres Medikaments. Kühlpflichtige Präparate gehören in den Kühlschrank, aber nicht an die Rückwand, wo sie frieren können. Am besten in der Originalverpackung aufbewahren.

Vor der Injektion

Viele Hersteller empfehlen, den Pen oder die Fertigspritze meist 15 bis 30 Minuten, bei manchen Pens auch länger, vor Anwendung aus dem Kühlschrank zu nehmen. Raumwarm ist die Injektion oft angenehmer. Die genaue Angabe steht in der Packungsbeilage.

Auf Reisen

Das Medikament gehört meist in die Kühltasche im Handgepäck, nicht in den Koffer: Im Frachtraum kann es frieren. Für Flugreisen empfiehlt sich eine ärztliche Bescheinigung, am besten auch auf Englisch.

Häufige Fragen zu Rheuma-, Psoriasis- und CED-Medikamenten

Grundlage ist die Basistherapie mit krankheitsmodifizierenden Medikamenten (DMARDs), meist Methotrexat. Reicht sie nicht aus, kommen Biologika oder JAK-Hemmer hinzu. Kortison überbrückt oft die ersten Wochen, Schmerzmittel lindern Beschwerden, bremsen die Erkrankung aber nicht.

Biologika sind biotechnologisch hergestellte Eiweißwirkstoffe. Sie blockieren gezielt einzelne Botenstoffe der Entzündung. Sie werden gespritzt oder als Infusion gegeben, meist dann, wenn die Basistherapie allein nicht ausreicht.

Leichte Formen werden meist äußerlich behandelt, mit Kortison, Vitamin-D3-Abkömmlingen oder beidem kombiniert. Bei mittelschwerer bis schwerer Psoriasis kommen Methotrexat, Fumarsäureester, Ciclosporin, Apremilast oder Biologika infrage.

Ja. Schuppenflechte ist der deutsche Name für Psoriasis. Sie ist nicht ansteckend, auch nicht durch Berührung, beim Friseur oder im Schwimmbad.

Je nach Erkrankungsverlauf können entzündungshemmende Medikamente, Kortikosteroide, Immunmodulatoren, Biologika und andere gezielte Therapien zum Einsatz kommen. Welche Behandlung geeignet ist, entscheidet die behandelnde gastroenterologische Praxis.

Die Therapie hängt unter anderem von der Stärke des Krankheitsschubs und dem betroffenen Darmabschnitt ab. Es stehen klassische entzündungshemmende Medikamente sowie verschiedene moderne Biologika und zielgerichtete Arzneimittel zur Verfügung.

Die meisten ja: Sie werden bei 2 bis 8 °C im Kühlschrank gelagert und dürfen nicht einfrieren. Viele Präparate vertragen aber für eine begrenzte Zeit Raumtemperatur, je nach Präparat unterschiedlich lange. Bei apoPark bleiben kühlpflichtige Medikamente bis zur Übergabe durchgehend gekühlt.

Mehr zur Spezialversorgung… 

Ja. Sie können Ihr E-Rezept über die apoPark App senden, Ihre Gesundheitskarte in einer unserer vier Apotheken einlesen lassen oder den Rezeptausdruck mitbringen. Ist Ihr Medikament nicht vorrätig, bestellen wir es und sagen Ihnen, wann es bereitliegt.

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